Immobilienpreise Berlin 2026: Alle zwölf Bezirke im Vergleich

Von rund 3.200 €/m² in Marzahn-Hellersdorf bis über 7.000 €/m² in Mitte: Was Wohnungen und Häuser in den Berliner Bezirken 2026 kosten, wo Mieten liegen und welche Bezirke zulegen.

Gianni Lünser · 7. Okt. 2026 · 6 Min.

Von rund 3.200 €/m² in Marzahn-Hellersdorf bis über 7.000 €/m² in Mitte: Was Wohnungen und Häuser in den Berliner Bezirken 2026 kosten, wo Mieten liegen und welche Bezirke zulegen.

Der Berliner Markt 2026 auf einen Blick

Nach den Preisrückgängen 2023 und 2024 hat sich der Berliner Markt stabilisiert. Bestandswohnungen kosten im Durchschnitt der Stadt gut 5.000 Euro pro Quadratmeter, die Spanne zwischen den Bezirken ist aber groß: Zwischen Mitte und Marzahn-Hellersdorf liegt mehr als das Doppelte. Die Werte in der Tabelle sind Durchschnittswerte für Bestandswohnungen und Häuser; einzelne Kieze und Objekte können deutlich darüber oder darunter liegen.

Die teuersten Bezirke

Mitte führt mit rund 7.080 €/m² für Wohnungen, gefolgt von Friedrichshain-Kreuzberg, Pankow und Charlottenburg-Wilmersdorf zwischen 5.600 und 5.800 €/m². Bei Häusern liegt Charlottenburg-Wilmersdorf mit Grunewald und Westend vorn. In diesen Bezirken treffen knappes Angebot und eine internationale Käuferschaft aufeinander.

Die Mitte der Stadt

Tempelhof-Schöneberg, Neukölln und Steglitz-Zehlendorf liegen bei Wohnungen zwischen 4.600 und 4.900 €/m². Steglitz-Zehlendorf ist dabei der Bezirk der Häuser: Hier liegt der Hauspreis deutlich über dem Wohnungspreis, weil große Grundstücke und Villenlagen den Durchschnitt prägen.

Wo Käufer mehr Fläche bekommen

Treptow-Köpenick, Lichtenberg, Reinickendorf, Spandau und Marzahn-Hellersdorf liegen zwischen rund 3.200 und 4.200 €/m². Hier finden Familien Häuser mit Garten innerhalb der Stadtgrenze, Kapitalanleger solide Mietrenditen. Die stärkste Dynamik zeigen derzeit Pankow und Lichtenberg.

Was das für Eigentümer bedeutet

Ein Durchschnittswert ersetzt keine Bewertung. Etage, Zustand, Energieklasse, Grundriss und Mikrolage verschieben den Preis innerhalb eines Bezirks um mehrere hundert Euro pro Quadratmeter. Wer verkaufen möchte, sollte mit einem realistischen Preiskorridor starten: Zu hoch angesetzte Immobilien bleiben länger am Markt und erzielen am Ende oft weniger.

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